Richtig stillen

Es gibt eine Sache, die nur wenige Mütter wissen und die auch von Hebammen und Ärzten nur selten erwähnt wird:

Etwa in der 3. Lebenswoche verändert sich die Zusammensetzung der Muttermilch. Von da an ist die Milch kein homogenes Gemisch mehr, sondern es kommt beim Trinken zuerst Vormilch (süß, durstlöschend) und dann, nach zehn Minuten Trinkdauer, die (sättigende, dickere) Hintermilch. Wenn man zu früh die Brust wechselt, kommt der Säugling nicht bis zur Hintermilch und wird schneller wieder hungrig. Außerdem bekommen empfindliche Babys Blähungen, wenn sie nur die lactosehaltige Vormilch trinken.

Man sollte das Kind so lange wie möglich an einer Brust lassen. Und nach der zweiten Brust eine längere Stillpause einlegen. Das "Dauernuckeln", das in den ersten zwei Lebenswochen des Babys kein Problem ist, ist nicht zu empfehlen.

[Autorin: Sandra Lott]

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