Im ersten zwei Lebensjahren wird das Kind fast ein halbes dutzend Mal geimpft. Viele Kinder haben vor dem Piekser keine Angst, manche aber entwickeln, wenn der Arzt das nicht geschickt macht, eine Mini-"Arzt-Phobie" und wollen beim nächsten Mal nicht mit oder zetern lautstark. Was sehr stressig für den aufsichtführenden Elternteil ist.
Da ist es hilfreich, einen kleinen Trick vorzubereiten. Man schafft ein neues Spielzeug an (oder ertauscht oder borgt sich eines) und zeigt es dem Kind auf dem Weg zum Arzt oder im Wartezimmer schonmal. Ohne es ihm allerdings zu geben.
Wenn's dann losgeht, hält man es in der Hand versteckt und gibt es dem Kind exakt in der Sekunde, in der der Pieks kommt. Klassische Ablenkung. Manchmal merkt es gar nicht, dass es gestochen wurde.
[Autor: Sandra Lott]
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