Mein Sohn (8) hat in aller Regel ü-ber-haupt keine Lust, von seinen Erlebnissen in der Schule zu erzählen. Ich aber bin natürlich einerseits schlicht neugierig und möchte andererseits auch einfach wissen, ob er gut klar kommt.
Aber normale Nachfragen à la "Wie ist es dir ergangen?" oder "Wie war es in der Schule?" bringen gar nichts, allenfalls ein maulfaul gemurmeltes "gut". Auch Fragen nach positiven Erlebnissen, interessanten Begebenheiten oder konkret benannten Freunden helfen nicht.
Aber erstaunlicherweise gibt es eine Frage, die fast immer funktioniert: "Was war das Blödeste, was dir heute passiert ist?" Negative Ereignisse scheinen ein größeres Mitteilungsbedürfnis auszulösen -- das erzählt er dann durchaus von doofen Lehrerfragen und Schulhofrangeleien.
Ich weiß nicht, ob das bei anderen Jungs auch so ist, jedenfalls funktioniert es bei uns.
[Autorin: Anna]
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