Wir bemühen uns, werdende Eltern im Bekanntenkreis nicht mit Ratschlägen zu überhäufen, aber eine Sache geben wir allen weiter, weil sie sich bei uns so bewährt hat:
Wir haben uns bereits kurz nach der Geburt unseres Erstlingswerkes eine Babysitterin gesucht und die schon ab dem dritten Monat mal kurz für eine halbe Stunde mit dem Kinderwagen spazieren geschickt. Das ist war schon eine Entlastung, vor allem aber diente es dazu, das Kleine früh an ein anderes Gesicht zu gewöhnen -- wir leben fern der Heimat und haben keine Großeltern am Ort. Dritter Monat , das klingt für viele Eltern unverhältnismäßig früh, aber der Oma würde man's ja auch anvertrauen.
Und wenn dann im sechsten, siebten, achten Monat im Leben ein richtiger Rhythmus ist (und das Kind vielleicht auch schon mal alleine einschläft), ist man dankbar für eine eingespielte Babysitterin, die dem betreuenden Elternteil tagsüber mal zwei Stunden Luft verschafft oder beiden Eltern abends einen Kinobesuch ermöglicht. Man hätte ja, bei aller Liebe, irgendwann dann schon mal wieder ein Stück seines Lebens zurück.
Man sollte sich mit der Babysitterin dabei auf ein Kontingent einigen (vielleicht 15 Stunden im Monat oder so), schon damit man sich selber diszipliniert und die Dame auch regelmäßig einsetzt.
[Autorin: Antonia B.]
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