Ich lese gerne, wie alle Großväter, meinem Enkelkind vor. Natürlich liest man aber nie genau wie Papa oder Mama -- jedes Buch gestaltet ja jeder Vorleser anders aus, jedenfalls im Kleinkindalter. Ich verlege mich daher gleich von vornherein darauf, die Erwartungshaltung zu durchbrechen: Wenn da, sagen wir, der "kleine weiße Fisch" auftritt, lese ich schon mal "Und der kleine rote Fisch hat seine Mami verloren" vor.
Das gibt der Kleinen Gelegenheit, mich zu korrigieren und mir das Buch "zu erklären".
Macht die ganze Sitzung lebendiger und interaktiver.
[Autor: Karl Hasemann]
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